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Prävention


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Prävention, was ist das?

Oft wird von der Prävention und ihrer Bedeutung geprochen, ohne zu definieren, was unter dem Begriff eigentlich genau zu verstehen ist.

Für einige bedeutet präventiv wirken in erster Linie abschrecken und verhindern.

Andere wiederum setzen Prävention gleich mit Information, als ob selbstschädigende Verhaltensweisen ausschliesslich auf Unwissen oder Ignoranz zurückzuführen seien.

In der Realität sind die Ursachen für ein bestimmtes Verhalten jedoch meist um einiges komplexer.

Damit sich die Menschen für ein Verhalten entscheiden, dass ihrer Gesundheit förderlich(er) ist, müssen sie natürlich informiert werden.

Doch es ist ebenfalls wichtig, dass sie Kompetenzen entwickeln können zur Bewältgung von Problemen und zur Verarbeitung von Frustrationen.

Auch die Fähigkeit zur Kommunikation sowie die Stärkung des Selbstvertrauens und des Vertrauens in die eigenen Möglichkeiten ist für die Prävention zentral.

Im engeren Sinne der Hygiene verstehen wir unter Prävention vorbeugende Maßnahmen zur Verhinderung von Krankheiten. Gleichbedeutend wird oft auch der Begriff Prophylaxe verwendet, obwohl das nicht ganz korrekt ist, weil sich Prophylaxe auf Maßnahmen bezieht, die zur Verhütung bestimmter Erkrankungen (z.B. Karies) eingestzt werden.

Beispiele für Prophylaxemaßnahmen:

  • Karies Prophylaxe
  • Parodontitis-Prophylaxe
  • Rachitis-Prophylaxe
  • Malaria-Parophylaxe

Zur Prävention gehören:

  • Aufklärung über gesunde Lebensführung und über gesundheitliche Gefahren der individuellen Lebensweise
  • Schutzimpfungen
  • Vorsorgeuntersuchungen
  • Früherkennunsuntersuchungen
  • genetische Beratungen
 
 
   

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