Startseite    Fachkunde    Prüfungswissen Autor: © Dr. Joachim Menges Layout:  © Stefan Münz

Abschlussprüfung Sommer 2001 BZK Koblenz

Die Fragen und Antworten wurden wörtlich den "Lösungen" der BZK Koblenz entnommen.



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1 Welche verschiedenen Papillen bfinden sich auf dem Zungenrücken?

blattförmige Papillen, pilzförmige Papillen, fadenförmige Papillen, Wallpapillen

Quelle: Prüfungswissen für Zahnarzthelferinnen, Cornelsen Verlag, Seite 35, Kapitel 1.9 Mundhöhle, Frage Nr. 5

   

2


Nennen Sie die vier verschiedenen Geschmacksrichtungen, die Sie mit den Geschmacksknospen auf der Zunge wahrnehmen können.

sauer, süß, salzig, bitter

Quelle: Prüfungswissen für Zahnarzthelferinnen, Cornelsen Verlag, Seite 35, Kapitel 1.9 Mundhöhle, Frage Nr. 4

  

3

Drüsen können nachfolgende Stoffe absondern. Nennen Sie den Unterschied und jeweils ein Beispiel.

Excrete Ausführungsgang, Stoffwechselprodukte, Speicheldrüsen, Schweißdrüsen, Talgdrüsen
Increte Abgabe von Hornonen direkt ind Blut, ohne Ausführungsgang, Pankreas

Quelle: Fachkunde, Zahnarzthelferinnen, Gehlen Verlag, Seite 75.

Anmerkung: Diese Frage, vor allem die Begriffe "Excrete" und "Increte" erscheinen nicht in den offiziell eingesetzten Büchern und Fragensammlungen, die von der BZK Koblenz als Grundlagen der Prüfung selbst herausgegeben werden!

  

4 Übersetzen Sie folgende Fachausdrücke:

Processus condylaris Gelenkfortsatz
Processus coronoideus Muskelfortsatz
Angulus mandibulae UK-Winkel
Processus alveolaris Alveolarfortsatz
Fossa articularis Gelenkgrube
Discus articularis Knorpelscheibe
Synovia Gelenkschmeire
Foramen mentale Kinnloch

Quellen: Prüfungswissen für Zahnarzthelferinnen, Conelsen Verlag, Seite 29 Aufgaben Nr. 14 und 15.

Anmerkung: Die Frage nach dem "Angulus mandibulae" stammt wiederum aus dem Fachkundebuch des Gehlen - Verlages, dort ist der Angulus mandibulae erwähnt auf Seite 111. Weder im Libromed, noch im Cornelsen wird der "angulus manibulae" erwähnt.

  

5 Durch welchen Mechanismus gelangt der Speisebrei nicht in die Luftröhre?

Der Kehldeckel legt sich durch Heben des Kehlkopfes auf den Kehkkopfeingang und verschließt so die Luftröhre.

Quelle: Fachkunde für Zahnarzthelferinnen Libromed Verlag Seite 83 in der Rubrik "Mundrachen" rechte Spalte am Ende des dritten Absatzes.

Anmerkung: Als explizite Prüfungsfrage wurde sie von mir nicht lokalisiert.

  

6 Nennen Sie den Unterschied zwischen äußerer und innerer Atmung.

Gasaustausch in der Lunge
Gasaustausch in den Organen

Quelle: Arbeitsbuch zur Fachkunde für Zahnarzthelferinnen Libromed Verlag, Seite 68 Frage 1

  

7 Was versteht man unter dem Begriff Tuber maxillae, welche Rolle spielt es bei der Totalprothese?

Knochenhöcker  OK distal der oberen Molaren.

Wird bei der TO umfasst für besseren Halt.

Quelle: Prüfungswissen für Zahnarzthelferinnen, Cornelsen Verlag, Seite 29, Kapitel 1.6 Der Schädel Frage Nr. 9

Anmerkung: Die Frage nach der Wertigkeit des Tuber maxillae für die Totalprothetik wird nirgendwo in der Schulbuchliteratur erwähnt.

  

8 Beschreiben Sie kurz, wie es sich a) mit dem Krümmungsmerkmal b) mit dem Winkelmerkmal eines oberen Incisivus verhält.

a) die vestibuläe Fläche hat mesial eine stärkere Krümmung als distal

b) Winkel zwischen Schneidekante und der mesialen Seitenfläche ist spitzer als der Winkel zwischen Schneidekante und der distalen Seitenfläche. (offene Stellen der Schleimhaut)

Quelle: Fachkunde für Zahnarzthelferinnen, Libromed Verlag, Seite 87, Kapitel 4.7.4 gemeinsame Zahnmerkmale

Anmerkung: Die Fragen zu Erkennungsmerkmalen der Zähne finden sich im "Fachwissen der Zahnarzthelferinin Frage und Antwort" aus dem Gehlen Verlag [Seite 64, Fragen 27 bis 31] (Gehlenbuch 03018)ISBN 3-441-03018-4. Aber diese Art der Fragenstellung habe ich nirgends gefunden!!

Im Internet ist unter Uniklinik Ulm  ein pdf-Artikel über das Kausystem veröffentlicht, in dem darüber nachgelesen werden kann. (Achtung : sehr lange Ladezeit und nicht kopierbar)

  

9 Die Teilungsstelle von zwei Wurzeln eines Zahnes nennt man :

Bifurkation

von drei Wurzeln:

Trifurkation

Quelle: Fachkunde Zahnarzthelferinnen, Gehlen Verlag, Seite 100, Kapitel 7.7.5 Aufbau der Zähne.

Anmerkung: Die Frage erscheint so nicht im Fragenkatalog der BZK, ist aber im Arbeitsbuch zur Fachkunde für Zahnarzthelferinnen auf der Seite 48 in der Frage 17 versteckt

Das auch als Hinweis, daß es nicht immer genau die vorformulierten Fragen aus den Büchern sein müssen, sondern auch "selbstgebastelte" Fragestellungen erscheinen können.

  

10 Welche Zahnhartsubstanzenkönnen nach Durchbruch der Zähne noch gebildet werden?

Dentin

Wurzelzement

  

11 Welcher Nerv versorgt die

a) Gaumenschleimhaut im Bereich der Schneidezähne,
b) welcher die Haut der Kinnregion und die Unterlippe


a) Nervus incisivus der durch das Foramen incisivus  austritt.

b) Nervus mentalis

  

12 Was geschieht

a) an einem Nerven durch die Injektion eines Anästhetikums und
b) wo wird im Unterkiefer eine Leitungsanästhesie appliziert?

a) Weiterleitung der Schmerzreize wird unterbrochen
b) am (inder Nähe des) Formaen mandibulae

  

13 Welche Kariesarten können im Bereich des Schmelzes auftreten?


a) Kreidefleck (white spot)
b) Caries superficialis

  

14 Warum sind Zahnluxationen häufig mit einem Verlust der Vitalität verbunden?

a) Blutgefäße und Nerv reißen am Apex ab
b) Das Pulpagewebe wird nicht mehr durchblutet und stirbt ab

  

15 Was verstehn Sie unter dem Begriff "Leukoplakie"?

weißliche, nicht abwischbare Veränderung der Schleimhaut

  

16 Welche Blutgruppenantikörper finden sich im Plasma der Blutgruppe AB??

keine

  

17 a) Welche Blutkörperchen haben eine Abwehrfunktion,
b) durch welche Maßnahmen machen sie z.B. Bakterien unschädlich?

a) Leukozyten

b) Phagozytose

  

18 Was verstehen Sie unter

a) Simultanimpfung?
b) Nennen Sie ein Beispiel.

a) Gleichzeitige Durchführung von aktiver und passiver Impfung

b) Tetanusimpfung

  

19 Nennen Sie

a) die Übertragungswege,
b) die Eintrittspforte,
c) die Inkubationszeit der Hepatitis B.


a) Kontakt mit virushaltigem Blut, Geschlechtsverkehr
b) verletzte Haut oder Schleimhaut
c) ein bis fünf Monate

   

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